Orofaziale Regulationstherapie

Ein umfassendes, neurophysiologisches Behandlungskonzept für sensomotorische Störungen tief im Mund- und Gesichtsbereich (z.B. nach Castillo Morales). Es wird vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und Erwachsenen mit muskulärer Hypotonie, genetischen Syndromen (wie Trisomie 21), Frühgeborenen oder nach neurologischen Ausfällen angewandt. Das primäre Ziel ist es, durch manualtherapeutische Stimulationstechniken wie feine Streichungen, gezielten Druck oder Zug die Propriozeption (Wahrnehmung) im Gesichtsbereich zu verbessern, einen autonomen Mundschluss zu fördern und physiologische, gesunde Saug-, Kau- und Schluckmuster von Grund auf zu bahnen.